Das aktuelle Ausbildungsprogramm
Anforderungen für einen kirchlichen Beruf
Die postmoderne Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ist in viele autonome Teilbereiche ausdifferenziert. Die Menschen leben gleichzeitig in verschiedensten Lebenswelten. Religiöse Bildung und die Schaffung kirchlicher Netzwerke erfordern gut und umfassend ausgebildete Menschen. Seelsorgliche Aufgaben werden seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vermehrt von LaientheologInnen übernommen. Die österreichische Bischofskonferenz hat schon 1978 Anstellungsbedingungen für einen kirchlichen Beruf formuliert. Zu den allgemeinen Voraussetzungen zählen: psychische und physische Gesundheit, geistige und charakterliche Eignung, Einsatzfreude, Selbständigkeit und Eigeninitiative, Fähigkeit zur Zusammenarbeit,
Lebensgestaltung aus dem Glauben und Überzeugung von der Bedeutung und Sinnhaftigkeit der Botschaft Jesu und die Bereitschaft, diese zu vermitteln; Bereitschaft und Verfügbarkeit zum Dienst in der konkreten Kirche.
Als Hauptpunkte der besonderen Voraussetzungen werden genannt:
ein abgeschlossenes Studium, Bereitschaft zur Weiterbildung, Einübung in christliche Spiritualität, Kontakt mit der Diözese und Praktika in der Pfarre und anderen Feldern.
Schon bisher waren diese Anstellungsbedingungen die Grundlage für die Ausbildungsbegleitung. Mit dem neuen Konzept reagieren wir auf Veränderungen der letzten Jahre, wie z.B. Vielfalt der Motivationen für ein theologisches Studium, Erstellung von Anstellungsprofilen für Schule und Pastoral, Neufassung der Studienpläne.
Wir haben uns entschieden, Basiskompetenzen zu benennen, die Studierende beim Einstieg in einen kirchlichen Beruf mitbringen sollen. Die von uns angebotenen Wege und Elemente sind punktuell und ergänzen die eigenverantwortliche Bildung der Studierenden.
Sieben Kompetenzen - sieben Ziele

Für genauere Informationen steht die Broschüre der Ausbildungsbegleitung hier zum Download zur Verfügung. Weiters liegt die Broschüre auch im Zentrum auf.